Zur Kritik der Freiheit und ihrer Repression in liberalen Demokratien

Informationen
Ort und Zeiten
Ort: WKV
Symposium
Was bedeutet Freiheit in gegenwärtigen liberalen Demokratien – und wie wird sie neu definiert, begrenzt oder instrumentalisiert?
Dieses dreitägige Symposium bringt Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Kulturakteurinnen und Aktivistinnen zusammen, um den Begriff der Freiheit und seine Paradoxien kritisch zu untersuchen. Obwohl Freiheit häufig als Grundwert demokratischer Gesellschaften beschworen wird, zeigen aktuelle politische und kulturelle Entwicklungen einen zunehmenden Druck auf institutionelle Autonomie, künstlerische Praxis, wissenschaftliche Forschung und das Recht auf Dissens.
Im Mittelpunkt stehen die strukturellen Bedingungen, unter denen Freiheiten gewährt, verhandelt oder entzogen werden. Besonderes Augenmerk gilt Mechanismen politischer Regulierung, finanzieller Abhängigkeiten, öffentlicher Kontroversen und diskursiver Rahmungen – einschließlich Debatten um Antisemitismus, staatliche Verantwortung und die Grenzen von Kritik.
Welche ethischen, politischen und rechtlichen Grundlagen und Methoden sind dabei relevant? Wie können und sollten sich Institutionen und Zivilgesellschaft hier positionieren?
Sprache
- Englisch
PROGRAMM
- Freitag, 13. März 2026: 18:30 – 21 Uhr
- Samstag, 14. März 2026: 10:30 – 21 Uhr
- Sonntag, 15. März 2026: 10 – 12 Uhr
- Sonntag, 15. März 2026: 13 – 14 Uhr
Ein ausführliches Programm erscheint in Kürze
Kuratiert von
- Iris Dressler
- Hans D. Christ
Gefördert von
- Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart
- Abteilung für Literatur and Philosophie